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 Arte Deco auf Japanisch

  Toyota FXS

 

Die japanischen Automobilhersteller neigen manchmal dazu ihren Automobilen sehr schillernde Namen zu geben, denen die äußere Form der Produkte manchmal kaum standzuhalten weiß - ein toller Name und ein langweiliges Auto dazu. Ein Beispiel: Ein Mitsubishi Charisma hat sehr viele Qualitäten, aber eben kaum Charisma. Handelt es sich dagegen um eine reine Designstudie, verhält sich alles manchmal jedoch genau andersherum: Nun langweilt der Fahrzeugname, aber nicht das Fahrzeug selbst – so wie beim spektakulären Toyota FXS der Fall. 

Der FXS bietet viel mehr als das, was das öde Buchstabenkürzel (es steht für "Future Experimental Sports") verspricht, und das unverdünnt, pur, on the rocks. Der FXS ist ein Sportwagen in seiner klassischsten Form: Viel Platz für den 4,3 Liter-V8, eine kurzes Abteil für zwei Personen und dahinter eine Alibi-Luke fürs Gepäck. So sportlich und schnell wie der FXS ausschaut, gehören die in der Kurve gesunde 50:50-Gewichtsverteilung, der Front-Mittelmotor, die kurzen Überhänge und der niedrige Schwerpunkt einfach mit dazu. Fast unnötig zu erwähnen, dass der Toyota aus gleichem Grunde außergewöhnlich breit (1,87 m) und niedrig (1,11 m) karosseriert wurde.

Innen setzt sich das glamouröse, aber minimalistische Design mit seinem betörenden Hüftschwung und der opulenten Front fort: Anzeiger so wenig wie möglich und soviel wie nötig, das muss bei der Entwicklung die allseits ausgegebene Devise gewesen sein -heißt in der Umsetzung: ein Instrument, blassblau durchleuchtet auf mondblauem Untergrund.

 

Die Mittelkonsole ist so schrill und heiß wie die gelungensten Stücke aus Art deco und Jugendstil, die funkelnde Armaturenlandschaft kaum weniger ansprechend. Diese Reduktion auf wenige Farben und Formen hätte in seinem Minimalismus selbst dem Bauhaus, hätte Gropius auch Autos gebaut, zu allen Ehren gereicht: Ein Steuerrad, zwei Pedale und ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe (ein Verweis darauf, dass der FXS auch jenseits des Parketts einer Autoshow brillieren kann).

Unter der sich windenden Haube steckt ein 4,3-Liter-V8-Motor, bekannt aus dem Toyota Soarer (Deutschland: Lexus SC430). Der dreht, wenn der Pilot es will, bis 8000mal  pro Minute und gibt 280 PS (Japan-Version) an die Hinterräder. Im Toyota  FXS in Serienversion wären noch mal 50 bis 100 PS zusätzlich drin. Doch auch schon so wie in Tokyo gezeigt, dürfte der gerade 1,3 Tonnen wiegende FXS auf einer kurvigen Landstraße ein Lustbringer ohne gleichen sein - trotz des öden Namens.

 

 

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 Technische Daten 

Motorbauart/ Zylinderzahl

V-8

Hubraum                                                               cm3

4292

Leistung                                                                PS

ca. 280

Kraftübertragung

Heckantrieb

Länge x Breite x Höhe                                         mm

4150 x 1870 x 1110

Radstand                                                              mm

2500

Leergewicht                                                          Kg

1300

Anzahl der Sitze

2

Beschleunigung  0 - 100 km/h (Werksangabe)   s

ca. 5,5

Höchstgeschwindigkeit (Werksangabe)      km/h

ca. 260

Internetadresse Hersteller

www.toyota.de

 

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