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Auto = Motorrad Suzuki GSX-R/4 Wie der Carving Roadster von Mercedes verfügt der Suzuki Roadster GSX-R/4 über kein Dach, keine Seitenscheiben und nur das absolute Minimum an Frontscheibe.
Und dann kam ein Gewitter auf - "All you can drink" mal ganz anders: Spritzwasser, und das gleich literweise, wird vom Fahrtwind in Richtung der Visagen von Pilot und Copilot befördert. Irgendwie fühlt sich auch dieser Suzuki nach Motorrad an. So feucht kann Regen also sein. Auch ansonsten bietet der superflache Suzuki alles pur: Wind, Wetter, Wasser. Wenn nötig mit Tempo 220. Viel erregender als die reine Endgeschwindigkeit erscheint jedoch der laute Weg dorthin: Ein Sägewerk von Motor holt aus schmächtigen 1,3 Liter Hubraum 175 PS. Bei wenig verschwiegenen 10.000 Umdrehungen. Der extreme Kurzhuber bringt es sportwagentypisch auf ein - im Zeitalter der durchzugsgewaltigen Dieselmotoren - klägliches Drehmomenthigh von 138 Newtonmeter. Der Ausweg heißt Drehzahl, was wiederum heißt: Es darf viel geschaltet werden. Dem Schalttrend entsprechend natürlich sequentiell und mit sechs Gängen.
Die Distanz zwischen den Ziffern Null und Hundert auf dem Tacho ist in einer Zeit um fünf Sekunden durchmessen - bei einer Literleistung von 135 PS/Liter und einem Leistungsgewicht von 3,6 Kilo/PS (zum Vergleich: Ein PS schleppt sich beim VW Golf GTI mit 8,1 Kilogramm herum) mehr ein natürliches Bedürfnis als große Hexerei. Andernorts implantiert, fliegt das gleiche Triebwerk mit Tempo 300 über die Gasse: Der über zwei Endrohre brüllende Vierzylinder entstammt der Suzuki GSX1300R-Hayabusa, einem der schnellsten Straßenmotorräder der Welt. Der Motor liegt im Suzuki Roadster offen hinter den Sitzen. Nicht wie bei der Hayabusa mittendrin, sondern obenauf zwischen den schmalen Rückleuchtenbändern. Darüber gestülpt, eine 3,5 Meter kurze, wie beim Motorrad mehrfarbig lackierte Kunststoffkarosserie. Dazu ein Gitterrohrahmen, Sportsitze, ein zentrales Instrument und zwei Überrollbügel zum Schutz gegen die oft beträchtlichen Nebenwirkungen von Überschlägen.
Aber was soll man sich überschlagen? Schon die Statur des wilden Suzuki minimiert das Restrisiko eines Überschlags: Der GSX ist halb so breit wie lang. Nahe jeder Karosserieecke hat er ein Rad. Vorne ist er so schwer wie hinten, überall nur 1,01 Meter hoch - was soll da ausbrechen, was mit etwas Fahrgeschick nicht wieder einzufangen wäre? Mit seinen angesichts der knappen Bauhöhe monumentalen 20-Zöllern lässt sich der Suzuki an die Straße kleben. Mit 640 Kilo wiegt der GSX-R/4 nicht viel in der Kurve. Ein Gewicht, das auch der Name des Autos missen lässt: Nichts sagend erscheint das Typenschild der Studie, umso interessanter jedoch das dem Motorrad in seiner Charakteristik sehr ähnelnde Auto – eine typisch japanische Bescheidenheit, die sich nur dann verliert, wenn Typenschilder keine Rolle mehr spielen: Auf der Straße, in der Kurve, im Grenzbereich. So lustvoll kann Bescheidenheit sein.
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Technische Daten |
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Motorbauart/ Zylinderzahl |
4-Zylinder, längs |
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Hubraum cm3 |
1298 |
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Leistung PS bei 1/min |
175 bei 9800 |
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Maximales Drehmoment Nm bei 1/min |
138 bei 7000 |
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Kraftübertragung |
Heckantrieb |
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Länge x Breite x Höhe mm |
3550 x 1730 x 1010 |
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Radstand mm |
2450 |
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Leergewicht Kg |
640 |
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Beschleunigung 0 - 100 km/h (Werksangabe) s |
unter 5,0 |
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Höchstgeschwindigkeit (Werksangabe) km/h |
220 |
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Internetadresse Hersteller |
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