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Kundensport, aber preiswert – der Leon Supercopa wird 2006 bei acht Rennveranstaltungen des Seat Markenpokals im Rahmen der DTM starten. Das Rennfahrzeug basiert auf dem leistungsstärksten Leon Serienmodell, dem 2.0 TFSI-Vierzylinder mit 185 PS. Die Leistungsausbeute fällt durch Modifikationen an Turbolader und elektronischer Steuerung mit 280 PS deutlich üppiger aus als beim Serien-TFSI – plus 95 PS. Die Schaltwippen der für den Rennbetrieb modifizierten DSG-Schaltung sitzen am Lenkrad. Damit ist der Leon Supercopa der erste Seat, der das „Doppel-Schalt-Getriebe“ (DSG) mit einem Benzinmotor kombiniert.
Das Hochleistungs-Bremssystem verfügt mit innenbelüfteten 360 mm-Bremsscheiben und sechs Bremskolben an der Vorderachse sowie 256 mm-Scheiben an der Hinterachse über rennadequate Dimensionen. Die direkte Steuereinheit, das individuell justierbare Bremspedal, ist am Fahrzeugboden fixiert.
Wie schon beim Leon WTCC wurden auch beim Leon Supercopa die aerodynamischen Eigenschaften optimiert, um eine maximale Kurvenhaftung zu gewährleisten. So hat der Supercopa einen flachen und tieferen Fahrzeugboden als die Serie, sowie Heckdiffusor und -Flügel, die sich auf 16 Positionen justieren lassen. Die Spurbreiten wurden vergrößert. Die Dämpfer der Aufhängungen lassen sich in zwei Stellungen positionieren, Vorspur und Sturz an beiden Achsen auf die Gegebenheiten der jeweiligen Rennstrecke einregeln.
In die Fahrgastzelle ist eine Überrollbügel-Struktur, die von der FIA homologiert wurde, eingearbeitet. Die Fahrerposition liegt im Vergleich zum Vorgängermodell tiefer und weiter zurück. Alle diese Modifikationen am Serien-Leon wurden dabei immer einer Maßgabe unterworfen: für seine Fahrer bezahlbar zu bleiben. 54.900 Euro plus Mehrwertsteuer sind für den Renn-Leon zu investieren. Eine Investition mit der sich noch verdienen lässt: Rund 400.000 Euro an Preisgeldern werden in der Saison 2006 des „Seat Supercopa“ verteilt. Text: mb / Fotos: Seat
Weitere Informationen unter:
oder unter: www.seat.de
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