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Erstmals mit Glasdach Porsche Carrera Targa
Frischluft ohne Stoffdach im 911, das gab es schon lange nicht mehr - Nach dreijähriger Pause setzt Porsche nun endlich, die in den sechziger Jahren mit dem 912T begonnene Targa-Tradition fort. Nicht mit der sperrigen Offerte eines herausnehmbaren, zu verstauenden Dachteils (wie bei den alten Targas), sondern mit einem großen, versenkbaren Glasdach. Das Glasdach des neuen 911 Targa lässt sich per Knopfdruck mit Hilfe zweier Elektromotoren um bis zu einen halben Meter nach hinten fahren. Die maximale Dachöffnungsluke des aus Verbundsicherheitsglas gefertigten Dachs liegt bei luftigen 0,45 Quadratmetern. Ein integrierter Windabweiser soll unangenehme Luftverwirbelungen reduzieren, was die Offenfahrt selbst bei kalter Witterung möglich machen soll. Schlägt das Thermometer zur Gegenseite aus, schützt das unter dem Glasdach installierte Sonnenrollo die Insassen vor dem brennenden Himmelsball. Die Insassensicherheit leisten Verstärkungen im Dachbereich. Wie schon im Porsche 911 Carrera Cabriolet verstärkt ein 30 Millimeter starkes, aus hochfestem Stahl gefertigtes Rohr die A-Säule, das von dort weiter bis zur C-Säule verläuft. Über Knotenbleche ist das Stahlrohr in der A- und C-Säule mit der Karosserie verschweißt. Den dritten Stützpunkt für das Dach bildet die B-Säule, die aus dem Karosserie-Seitenteil zum Dachholm führt und dort ebenso verschweißt ist.
Eine weitere Besonderheit des neuen Targa nebst dem großen Glasdach ist seine klappbare Heckscheibe, die mit Hilfe von zwei Gasdruckfedern aufschwingt. Dabei kann die Heckscheibe entweder über eine Taste auf dem Schweller (neben dem Fahrersitz) oder über die Fernbedienung entriegelt werden. Beim Schließen packt eine elektrische Zuziehhilfe mit an. Durch die höher gezogene Heckscheibe rückte auch die Verkleidung des Heck-Querträgers weiter nach hinten, was das ansonsten bescheidene Kofferraumvolumen (130 Liter) bei umgeklappten Rücksitzlehnen um 30 Liter auf 230 Liter anwachsen ließ. Hinter den Koffern arbeitet bewährtes. Wie die Carrera-Modelle wird auch der 1,4 Tonnen leichte Targa von einem 3,6-Liter-Boxermotor angetrieben. Der leistet bei 6800 Drehungen der Kurbelwelle 320 PS und lässt den Targa 285 Stundenkilometer (als Tiptronic S-Version: 280 km/h) erreichen. Das maximale Drehmoment beträgt 370 Newtonmeter, die bei 4250 Umdrehungen pro Minute anstehen. In 5,2 Sekunden (mit Tiptronic: 5,7 s) passiert die Tachonadel des Porsche Targa die 100km/h-Markierung des Instruments.
Nicht nur das Blatt mit den technischen Daten, sondern auch die Grundausstattung des Targas geht weitgehend konform mit der des Coupés: Teilledersitze, Klimaautomatik, Bordcomputer, Radio und die Alarmanlage sind mit dabei. Der Preis für Frischluft ohne Stoffdach in Form eines Porsche 911 Targa: 81.300 Euro. Viel Geld für viel Luft. Weitere Informationen:
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Technische Daten |
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Motorbauart/ Zylinderzahl |
6-Zylinder-Boxer, wassergekühlt |
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Hubraum cm3 |
3596 |
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Leistung PS bei 1/min |
320 bei 6800 |
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Maximales Drehmoment Nm bei 1/min |
370 bei 4250 |
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Kraftübertragung |
Heckantrieb |
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Länge x Breite x Höhe mm |
4430 x 1770 x 1305 |
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Radstand mm |
2350 |
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Leergewicht/Zulässiges Gesamtgewicht Kg |
1415/1845 (Tiptronic S:1470/1900) |
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Kofferraumvolumen nach VDA L |
130 |
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Beschleunigung 0 - 100 km/h (Werksangabe) s |
5,2 (5,7) |
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Höchstgeschwindigkeit (Werksangabe) km/h |
285 (280) |
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Tankvolumen L |
64 |
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Durchschnittsverbrauch (ECE) L/100 km |
11,1 (11,3) |
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Grundpreis Euro |
81.316 (84.187) |
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Internetadresse Hersteller |
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