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ZWEI x DREI MACHT 3

der Mazda 3 mit Stufenheck

 

Erst zwei x drei macht den Erfolg. So war es zur Zeit des 323, so wird es wieder beim Mazda 3 sein. Nun geht der Golfklässler auch mit Stufenheck und zwei neuen Motorisierungen, eine ein Diesel, ins Rennen um den Golfcup – Vorstellung.

Die Ausnahme in der Golfklasse ist: Einem erfolgreich lancierten Fließ- oder Steilheck folgt ein erfolgreiches Stufenheck. Die Regel dagegen: Die Verkaufszahlen der Stufenheckausführung tendieren nach dem Stapellauf sehr flott in Richtung des Heckverlaufs – in die Ebene. Nenne man es die Jettarisierung, Borasierung, Méganisierung oder Cordobarisierung des Verkaufertrags – speziell in Deutschland verkauft sich das nachträglich angesetzte Kofferabteil im Golfsegment eher mäßig, Fließ- und Steilheck traditionell besser.

Besser ist auch Mazda nicht genug. Deswegen schiebt man nun das Stufenheck in der Serie 3 nach. Eine optisch gelungene Tat, soviel vorneweg: Augenschlag und Fünfpunktegrill vom Mazda 6. Langer Beginn, kurzes Ende, dynamisches Gesamtbild. Dazu, neben den bekannten 1.6 Liter- und  2.0 Liter-Aggregaten, zwei neue Motoren. Den 1,4 Liter-Benziner (80 PS) als Einstiegsmotorisierung nur für das fünftürige Fließheck 3 Sport, den 1,6 Liter Common-Rail-Direkteinspritzer für einen guten Marktstand von Fließ- und Stufenheck. Mit 109 PS Motorleistung, 240 Newtonmeter Drehmoment schon bei 1.750 Touren, einem serienmäßigen Partikelfilter und der damit erfüllten Euro 4/D5-Norm ein guter Einstand im Selbstzünder-Segment, das man zuvor, weil zuhause in Japan kein Diesel-PKW-Markt herrscht, vernachlässigte.

Alle Triebwerke arbeiten einem Fünfganggetriebe zu, der 1,6 Liter-Benziner nach Zuzahlung der Viergang-Automatik „Activematic“. Der 2.0 und der 1.6 Diesel sind dabei serienmäßig mit einer elektro-hydraulischen Servolenkung (EHPAS) kombiniert, alle anderen Motorvarianten mit einer rein hydraulischen Lenkkraftunterstützung. Variantenübergreifend kommen an der Vorderachse Einzelradaufhängungen vom Typ McPherson zum Einsatz. Die Multilenker-Konstruktion der Hinterachse basiert auf der des Mazda 6.

Eine ähnlich effiziente Raum- und Volumennutzung wie der 6 verspricht auch der 3 mit Stufenheck (Kofferraum: 413 Liter) übersetzt aufs C-Segment, wobei die hinten rasch abfallende Dachlinie hohen Häuptern im Fond kaum allzu große Verwirklichungsmöglichkeiten geben dürfte. Ob einer Fünfer-Besatzung mehr als zwei Erwachsene angehören sollten, wäre die nächste Frage.

In jeder Version der 3 Limousine sind der höhenverstellbare Fahrersitz, das längs- und neigungsverstellbare Lenkrad, das ausgesprochen voluminöse Handschuhfach (11 l), der doppelbödige Stauraum und die zwei Getränkehalter zwischen den Vordersitzen Serie.

 

Das Paket an aktiver und passiver Sicherheit umfasst Vierkanal-ABS, Bremsassistent, zweistufige Front- und Seitenairbags, Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und ISOFIX-Befestigungen für Kindersitze (an den äußeren hinteren Sitzen). Kopf-Schulter-Airbags werden optional angeboten. Mazdas interne Bewertungen prognostizieren vier Sterne im Euro-NCAP-Crashtest und einen Bremsweg von 37 Meter (warm). Je nach Motor und Ausführung kostet der Mazda 3 mit Stufenheck zwischen 16.890 und 22.290 Euro. 

Weitere Informationen:

Mazda 6 2.3

Mazda RX-8

 

oder unter www.mazda.de

 

 

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