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Duales System

Honda Dualnote

 

 

Dafür wie man Sportwagen baut, stehen im aktuellen Honda Programm der exotische NS-X und der superbe S2000, dafür wie man es in Zukunft machen könnte, der Honda Dualnote.

 

Der stand im Oktober 2001 auf dem Honda-Stand auf der Motorshow in Tokyo. Erster Eindruck: Wieder ein neue Sportwagenstudie, zwei Sitze, großer Motor, nicht viel Platz - so war es immer, so wird es immer sein.

   

Die Rolle des klassischen Sportwagens spielt der Dualnote auch perfekt: Flach, breit, bullig - reizvoll. Tatsächlich ist er Limousine, Viertürer und Viersitzer zugleich. Serienautos des gleichen Fahrzeugkonzepts lassen sich, ausgenommen der zwischen 1968 und 1978 gebaute Lamborghini Espada und der viersitzige Mazda RX-8 Baujahr 2003 (siehe Artikel), in der jüngsten Automobilgeschichte lange suchen.

Wurde der V-12-Motor des Lamborghini Espada noch als Frontmotor verbaut, so sitzt das Aggregat des Honda, ein 3,5 Liter-V6, in viel klassischerer Manier als Mittelmotor hinter den Sitzen im Fond. Viel mehr futuristisch als klassisch bildet der Benzinmotor jedoch gleich mit drei, an der Vorder- und  der Hinterachse arbeitenden Elektromotoren eine Schub- und Zuggemeinschaft. Dabei sorgen die zwei Elektromotoren nahe der Vorderräder fürs Anfahren und unterstützen den Benzin- und den angekoppelten hinteren Elektromotor noch zusätzlich, wenn die Gangart sportlicher wird. Zusätzlich regulieren sie, indem sie, je nach Straßenzustand und Grip, Kraft hinzu schießen oder wegnehmen, das Drehmoment am linken oder rechten Vorderrad oder bremsen das kurveninnere Rad ein, um den Sportwagen so auf Kurs zu halten.

Nach den Berechnungen der Honda-Ingenieure ist der Dualnote mit dem Hybridantrieb nicht nur ein Traktions-, sondern auch ein Verbrauchswunder: 5,55 Liter auf 100 Kilometer - das gleicht bei satten 400 PS Motorleistung des V6 entweder einem Wunder oder man hat sich gehörig verrechnet …

Der Innenraum des Honda Dualnote ist eng, aber kommod. Die Insassen liegen in großen, knallroten Sportsitzen zwischen der von vorne nach hinten verlaufenden Mittelkonsole. Die Fahrerkanzel riecht durch die Instrumentenoptik und einem Automatikwählhebel in Schubcontroller-Optik nach Phantom und Überschall, obwohl es bei maximalen, aber wieder spekulativen 270 km/h nichts zu durchbrechen gäbe. Alles was der Lenker zum Lenken braucht, liegt, eingespielt auf drei Displays, im Blick: Drehzahl, Geschwindigkeit, eingehende Telefon- und Email-Nachrichten und das Navigationssystem. Nächtliche Fußgänger werden per Display und Infrarotkamera in der Fahrzeugfront erkannt. Die Spracherkennung von NTT besorgt die interaktive Kommunikation zwischen Fahrer und Auto. Viel Technik für kein Geld der Welt leider - der Dualnote wird genauso nie gebaut. Vielleicht gibt aber gerade er einen formalen Ausblick auf die nächste Generation des schon seit 1990 fast unverändert produzierten Honda NSX, den man nach der gerade erfolgten Überarbeitung in den nächsten Jahren erwarten darf.

Weitere Informationen:

Honda S2000

Honda Model X

Honda Z Turbo

 

 

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 Technische Daten 

Motorbauart/ Zylinderzahl

V-6, im Verbund mit 3 Elektromotoren

Hubraum                                                              cm3

3471

Leistung                                               PS bei 1/min

400

Kraftübertragung

Allradantrieb

Länge x Breite x Höhe                                        mm

4390 x 1830 x 1215

Radstand                                                             mm

2870

Beschleunigung  0 - 100 km/h                              s

ca. 6,0

Höchstgeschwindigkeit (Red.)                      km/h

Über 260

Benzinverbrauch (Werksangabe)          L/100 km

5,55

Internetadresse Hersteller

www.honda.de

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