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Tempel neben Eistee, Buddha neben Birnensaft. An einer Autobahnraststätte stehen 22 Automaten mit einer Auswahl von 143 Getränken (alle wegen der Null-Promille-Grenze alkoholfrei). Ein adäquater Weg trotz dieser riesigen Auswahl an Flüssigem in Japan zu verdursten, ist offensichtlich die EC-Karte. Die passt entweder nicht in den Bankautomaten, oder wenn sie passt, gibt es auch kein Geld. Man muss es ja erstmal verstehen: Japanischer Tee wird an Japans Autobahnraststätten kostenlos ausgeschenkt.
Japanische LKW-Fahrer überrollen mit havaristischen Autobahnmanövern den Glauben an den höflichen japanischen Verkehrsteilnehmer, bevor sie den kompletten Innenspiegel bis auf´s Markenemblem füllen. Tückisch mutet auch die in Japanisch beschriftete Beschilderung an – Abenteuer Parkhaus: Sein Auto hat man in Parkhäusern schon zu oft gesucht, das Parkhaus seines Autos allerdings noch nie.
Kleines Auto, wenig Verbrauch. Trotzdem fünf Türen und viel Raum auf geringer Fläche. Das Fahrwerk gibt es zwar serienmäßig nur ohne Sportabzeichen und die Bremse ist im letzten Drittel des Pedalwegs zu undefiniert, dafür lassen sich die Instrumente klipp und klar ablesen.
Was sich sonst noch zeigt im Mira Custom, ist im Kleinstwagen für europäische Augen sogar fast exotisch: Die Temperaturregler auf dem Multifunktionslenkrad, die Handbremse in Fußausführung und die durchgehende Vorderbank mit bequemer Mittenarmlehne.
Das kostet zwar Millionen (1.350.000 – 1.417.500). Da aber nur Yen, bleibt nach der Ausgabe von rund 8.500 Euro noch genug Raum für das, was Japan auch ausmacht: Gutes Essen, heiße Bäder oder ein abgeschlepptes Auto.
Auf Japans Straßen gilt fast überall ein permanentes Parkverbot, in Tokyo eben ein noch strikter geregeltes. >>>Zurück>>> Text: le / Fotos: am
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