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Vorstellung: Dodge Hornet

Die Amerikaner lernen unter der Last des Ölpreises Verbrauch und  kurze Autos - durchtrainierte Figur mit dem 1,6 Liter-Kompressormotor des Mini Cooper S: das Concept Car Dodge Hornet.

„Wir wollten den Innenraum so groß wie möglich machen, indem wir alle Oberflächen so weit wie möglich nach außen verlagerten", beschreibt Chrysler-Designer John Sodano das Konzept der Studie. Um die äußeren Voraussetzungen zu erfüllen, wurden die Räder fast an den Fahrzeugecken der 3.846 mm langen, 1.932 breiten und 1.566 hohen Karosserie platziert. Im Innenraum fiel speziell die Sitzanlage mit satinierten Aluminiumrahmen extrem grazil aus.

Die Vielseitigkeit des Innenraums mutet viel alltäglicher an (sowohl der Beifahrersitz wie auch die drei im Verhältnis 40:60 teilbaren Rücksitze lassen sich zu einer planen Ebene zusammenlegen und die Rücksitze weit nach hinten schieben) als die sonstige Ausstattung: Der dreiteilige, deltaförmige Instrumententräger mit seinen sechs Anzeigen ist mit der Lenksäule verbunden und bewegt sich beim Einstellen komplett mit. Die hintere Tür auf der Fahrerseite besitzt ein Kühlfach für Getränke, in der gegenüberliegenden Tür steckt ein Klapptisch. Alle Türen haben stoffbezogene Armauflagen und ausziehbare Cupholder.

Luftige 19 Zoll große offene Aluminiumräder dominieren die Seitenansicht und geben den Blick frei auf die goldenen Bremssättel. Die Rahmentüren öffnen sich gegenläufig, eine B-Säule ist nicht vorhanden. Die Verglasung des Dodge Hornet fällt sofort ins Auge: Wie bei einer modischen Sonnenbrille sind alle Glasflächen des Fahrzeugs inklusive des riesigen Sonnendaches in einem dunklen Blau getönt, das mit der Außenfarbe „Liquid Silver“ kontrastiert.

 

Ganz im Stil alter Dodge – in Europa kaum bekannt, daher von DaimlerChrysler sehr aktiv beworben – besitzt der Hornet zwei breite "skunk stripes", die über die Motorhaube, das Sonnendach und die Heckklappe bis zum Heckdiffusor laufen. Der genauso markentypische Fadenkreuzgrill liegt über dem Ladeluftkühler und wird von den Lufteinlässen für die Bremsen und den Nebellampen flankiert. Auf der Fahrerseite der Motorhaube befindet sich ein Lufteinlass, der die Beatmung des Motors verbessert.

 

Der Motor ist der vom Mini Cooper S bekannte und in Brasilien gefertigte 1,6 Liter 16-Ventiler-Kompressormotor mit obenliegender Nockenwelle und 170 PS, der sein maximales Drehmoment von 224 Nm bei 4.000 U/min über ein manuelles Sechsganggetriebe auf die Vorderräder gibt und das Dodge Concept Car Hornet in 6,7 Sekunden von Null auf 97 km/h beschleunigt. Verbrauch: selten weniger als 10 Liter (siehe: Test Mini Cooper S Cabrio, Vergleichstest Mini Cooper S – VW New Beetle V5). Kurz und wenig Verbrauch? Zumindest den Weg der amerikanischen Automobilindustrie in Richtung sparsamer und zeitgemäßer Autos lässt die B-Segment-Studie Dodge Hornet erahnen.

Text: mb / Fotos: Chrysler

 

Weitere Informationen:

Chrysler PT Cruiser CRD

Chrysler Crossfire

 

oder unter:

 www.chrysler.de

 

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