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Millennial? Jeep Compass
Millennial müsste man sein - „Millennials suchen nach einem authentischen und erschwinglichen Fahrzeug, mit dem sie nicht nur Freunde und Gepäck transportieren können“, so Trevor Creed (Chrysler). Die so genannten „Millennials“ sind die kommende große Generation von Kunden in den USA, die derzeit 24 Jahre oder jünger sind. Diese Bevölkerungsgruppe wird schon bald die Babyboom-Generation - die demographische Gruppe von Erwachsenen, die zwischen 1946 und 1964 geboren wurden - übertreffen und verlangt vor allem viererlei von ihrem Automobil: Spaßpotential, Sportlichkeit, viel Raum und einen attraktiven Preis. Chrysler glaubt für diese Generation „Fun“, das richtige Fahrzeug geschaffen zu haben. Die Modellstudie Jeep Compass, inspiriert vom AMC Jeepster aus den sechziger Jahren und vom Konzeptfahrzeug Jeepster (1998), war erstmals anlässlich der North American International Auto Show 2002 in Detroit zu sehen. Der so smarte wie mit 4,15 Meter Länge für amerikanische Verhältnisse kompakte Viersitzer (voraussichtlicher Preis bei Produktion: zwischen 15.000 und 20.000 US-Dollar) verfügt über eine leichtgewichtige Uniframe-Stahlkarosserie und einen 3,7-Liter-V6-Motor mit einer Leistung von 210 PS. Damit beschleunigt der 1,4 Tonnen schwere Kompass in etwa neun Sekunden von Null auf 100. Die Höchstgeschwindigkeit schätzt Jeep-Chrysler auf etwa 180 km/h.
Weil jeder Jeep an seinen Wurzeln gemessen wird, erhielt auch der Compass die trapezförmigen Radkästen, den treuen Rundscheinwerfer-Blick und die sieben Rippen im Kühlergrill. Die Außenfarbe „Force Green“ und die mit Leder und Goretex im gleichen Ton bezogenen Schalensitze im Kampfjet-Stil erinnern an die Zeiten, als ein Jeep vor allem ein Militärvehikel war. Uramerikanisch verspielt muten dagegen die Leuchtbänder an den Kotflügeln, die auf 20 Zoll formatierten Räder, die Temperament hemmende Viergang-Automatik und die „Einarmigen Banditen“ nachempfundenen Drehschalter in Cockpit an. Zeitgeistig korrekt wurde das Cockpit durch eine multifunktionale Datenübertragungsstation mit LCD-Bildschirm ergänzt. Warum der Jeep „Compass“ heißt, erklärt der im Instrumententräger installierte Polzeiger. Ein robuster Haltegriff, der sich über die volle Breite des Armaturenbretts zieht, bietet einen letzten Halt, sollte es im Gelände einmal sehr zünftig zugehen. Dass mit solchen körperlichen Strapazen zu rechnen ist, lässt schon das kernige Jeep-Motto „Go anywhere – do anything“ vermuten. Es versteht sich daher fast von selbst, dass man den Compass widerstandsfähig gegen Rempler aller Art machte. Selbst das Dach besitzt eine mit Rautenmuster strukturierte Verkleidung, die so konstruiert wurde, dass sie starken Transportbeanspruchungen standhält. Ob sich der Compass je bei Rempeleien im Gelände bewährt, ist fast eine rhetorische Frage – ist nicht schon die Namensgebung „Compass“ der klassische Wink mit dem Zaunpfahl? Der „Compass“ weist nicht nur den Weg in ein kommendes Segment, sondern steht einer Produktion wahrscheinlich näher, als von offizieller Seite verlautbart - nun denn.
Weitere Informationen:
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Technische Daten |
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Motorbauart/ Zylinderzahl |
V-6, Frontmotor |
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Hubraum cm3 |
3778 |
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Leistung PS bei 1/min |
210 bei k.A. |
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Maximales Drehmoment Nm bei 1/min |
319 bei k.A. |
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Kraftübertragung |
Allradantrieb |
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Länge x Breite x Höhe mm |
4150 x 1834 x 1636 |
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Radstand mm |
2649 |
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Leergewicht Kg |
1406 |
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Beschleunigung 0 - 100 km/h (Werksangabe) s |
9,2 |
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Höchstgeschwindigkeit (Werksangabe) km/h |
177 |
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Internetadresse Hersteller |
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