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Hohes CC

 

 

 

 

 

 

 

Test Peugeot 308 CC 2.0 16V HDi

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fehlt nur der Sommer? Viel Platz, elektrisches Klappdach, Dieselmotor – der neue Peugeot 308 CC mit 140 PS Dieselmotor - Fahrbericht: Peugeot 308 CC 2.0 16V HDi FAP.

 

2 Grad. Der See ist noch vereist. Schnee rechts und links. Nebel, leichter Schneefall. Nicht gerade Cabriowetter. Deutschland, der größte Cabriomarkt in Europa? Warum? In dem Moment gibt die verschneite Landschaft und das Wetter keine Antworten. Zumindest die falschen.

 

Der Sommer kommt im 308 CC durch einen deutschen Beitrag zustande: Wie der seit Frühjahr 2003 30.000 Mal verkaufte 307 CC stammt das elektrische Klappdach der zweiten CC-Generation der 30X-Serie vom deutschen Dachprofi CTS. Es öffnet und schließt in 20 Sekunden, und dies ausgesprochen leise und ohne die berüchtigten Last-Rucke schwerer CC-Dächer (Test: Ford Focus CC).

 

Dach auf. Das geht auch in Fahrt bis 12 km/h. Der Windschutzscheibenrahmen steht flach und ellenlang weit hinten. Das kappt das Cabriogefühl – die Sonne über der Stirn, das Brett vorm Kopf –, mildert aber den Fahrtwind auf Handzahmheit. Nur vorne, nicht hinten. Dort herrscht Sturm, ohne „Airwave“-Milderung. Die neue Nackenheizung kostet 710 € extra (inklusive Windschott), wird über zwei Stellräder auf der Mittelkonsole gesteuert und pumpt über den in drei Stellungen positionierbaren Ausströmer in den vorderen Kopfstützen warme Luft in den empfindlichen Hals-Nackenbereich.

 

 

 

Dach zu. Zuerst fällt auf: Viel Licht, auch geschlossen. Dank großer Windschutzscheibe, vier Seitenscheiben und tief nach innen gezogener und auf der anderen Seite in einer grazilen „C-Säule“ endenden Heckscheibe. Die sportlich ausgeformten Sitze mit einteiliger Rücklehne liefern guten Seitenhalt und sind bequem – soweit das nach der ersten Schnupperfahrt zu beurteilen ist. Die weiß-hellgrau hinterlegten und mit filigranen Ziffern versehenen Instrumente in 1-2-1-Formation (von links nach rechts: Drehzahlmesser, Wassertemperatur, Tank und Tacho) wirken so klassisch-elegant wie das Cockpit in Schwarz, die Zierringe der Belüftungsdüsen oder die matt verchromten, jedoch schnell vertatschten massiven Türgriffe (nicht im Tendance).

 

Die Volllederausstattung macht noch mehr her als die schon attraktive Stoff-Stoff-Kombi – leider auch im Preis (2.360 €). Die Navi auf dem Armaturenbrett stellt, elektrisch ausfahrend, die beste Lösung dar. Gute Qualität kann man spüren, die Vorserie im Testwagen noch heraushören (Knistern im Verdeckgestänge). Hier unterscheidet sich der 308 CC ganz grundsätzlich nicht von anderen (Klappdach-)Cabrios: Irgendwann und irgendwo wird man im Cabrio immer etwas zu hören bekommen - bauartbedingt durch geringere Steifigkeit oder auf Grund der hohen Komplexität des Dachprozederes.

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