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mini on the rocks

 

 

 

 

Test Mini John Cooper Works

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer den Mini als Familienwagen nutzt, hat die Kinder wahrscheinlich zu früh rausgeschmissen. Die Vordersitze sind bequem, der linke Ellbogen verdammt nah an der Türverkleidung geparkt und der Seitenhalt ist streng hüftenbestimmt (d.h. mehr Hüfte = mehr Seitenhalt). Im Fond gibt es lediglich zwei Alibiplätze. Die Beine kommen, weil der Mini Bayern II länger baut, besser unter als im BMW-Mini I, und auch die Füße klemmen nicht mehr klaustrophobisch unter dem Vordersitz. Das Steilheck sorgt in der dreckigen Jahreszeit oft für verschmutzte Hände, besorgt beim Parken jedoch den sauberen Überblick.

Für die Bedienung der ästhetischen Belüftung-Nebelscheinwerfer-Türverriegelung-Klaviatur bückt man sich weiterhin gern in die Tiefe. Allein die Kunststoffapplikationen an Drehzahlmesser, Ledervolant und im Bereich der Mittelkonsole erscheinen immer noch ein bisschen mini für Premium. Ein einziger Geistesblitz genügt auch nicht, um den Radioanschalter sofort zu finden. Das Handschuhfach ist zwar groß, aber an Ablagen herrscht ansonsten Mangel. Die Ambiente-Nachtbeleuchtung (von Rot nach Blau dimmbar) kommt gut. Das Radio „MINI Boost CD“ auch. Es kostet aber extra (210 €, plus 470 für das MINI HiFi-Lautsprechersystem). Xenon auch (670 €). Die Klimaanlage auch (960 €). Die Preisliste ist 32 Seiten dick. Vor zwei Jahrzehnten reichte ein Din-A5-Blatt.

 

 

 

 

Der in jedem Mini stilechte Innenraum ist bis auf einige ins Auge springende Embleme (Schweller, Heck ...) und schicke Interieuroberflächen (in „Piano Black“), die der Cooper S so nicht hat (Fahrbericht: Mini Cooper S Cabrio), angenehm schmucklos. Der Sport-Button schärft Lenkung, Gaspedal und Sound. Dass er nach jedem Neustart reaktiviert werden muss, steht wie die fehlenden Öl- und Wassertemperaturanzeigen im Widerspruch zur Sportphilosophie des John Cooper Works.

 

Trotzdem: Kein noch so historischer Mini, die wilden von der Monte mitbefragt, wieselte und ballerte mit mehr Temperament durch die spitzen Kehren. Spitze 238 km/h, Null auf 100 in 6,5 s und dazu ein ungemein transparentes Fahrwerk zum fröhlichen Kurven pflücken. Dieser Spaß wird zwar teuer erkauft (27.700 €), ist aber angesichts der Fahrleistungen irgendwie schon wieder preiswert. Was im Mini-Programm noch besser kommt? Ein John Cooper Works Cabrio – gerade präsentiert auf dem Genfer Autosalon 2009.

 
Text: le / Fotos: am
2009

kurzcheck☺☺☺☺☺☺*

 

Leistung (PS bei 1/min)

211 bei 6.500

Maximales Drehmoment (Nm bei 1/min)

280 bei 1.950

0 - 100 km/h (Werksangabe; s)

6,5

Höchstgeschwindigkeit (Werksangabe)

238

Testverbrauch (l)

9,5 Super

Kofferraumvolumen (l)

160 - 680

Mängel am Testfahrzeug

keine

Fahrdynamik

☺☺☺☺☺☺

Komforteindruck

☺☺

Emotion

☺☺☺☺☺☺

Alltagsnutzen

☺☺☺

Familientauglichkeit

☺☺

Sparpotential

☺☺☺

Preis-Leistungs-Verhältnis

☺☺☺☺☺

Weitere Infos, Ausstattung, Preise (...)

www.mini.de
 

*Bewertung:

☺☺☺☺☺☺=hervorragend

☺☺☺☺☺=sehr gut

☺☺☺☺=gut

☺☺☺=zufriedenstellend

☺☺=nicht so toll

=geht besser

 

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Weitere Informationen unter:

Fahrbericht Mini Cooper S Cabrio

Test Mini Cooper S Cabrio (Serie I)

Fahrbericht Mini Cooper Cabrio (Serie I)

Vergleichstest Mini Cooper S