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GLKompakt?
Test: Mercedes GLK 350 Diesel |
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Vielleicht nicht der etwas grobe Plastikgrat an der Kante oberhalb des Klimaausströmers auf der Mittelkonsole, aber sonst auch im kleinsten Detail: Die sämige Motorik der Deckenhandgriffe, das samtige Inlay des Handschuhfachs, die handwerklich hochwertig aufgepolsterten und sehr bequemen Sitze … Nichts knistert, wenn der Sechszylinder mit 1.500/min satt und zufrieden und in aller Stille dahin säuselt. Dass die Anschnallerkennung so hypersensibel reagiert, dass der Mantel auf der Rücksitzbank „sitzt“ (Warnsymbol im Tachodisplay), und dass hinten wegen der kleinen Heckscheibe nicht viel zu sehen ist, daran kann (oder muss) man sich gewöhnen.
Echter Offroader will der in Bremen auf die Welt kommende Schwabe nicht sein: ohne mechanische Sperren, ohne Untersetzungsgetriebe, bei mäßiger Verschränkung, milden Böschungswinkeln (23 Grad vorne, 25 hinten) und lediglich 20 cm Bodenfreiheit. Der permanente Allradantrieb 4MATIC stammt, protegiert von längeren Federwegen, einer Geländeabstimmung von Motor- und ABS-Steuerung und einer Bergabfahrhilfe (4 - 18 km/h), von der C-Klasse. Die Kraftverteilung erfolgt, wenn Vierradantrieb nicht erforderlich ist, maximal zu 45 % auf die Vorder- oder zu 50 % auf die Hinterräder über eine Lamellenkupplung im Zentraldifferential. Das heißt, nun begreift man, warum sich der große 6er BMW vor einem mit dem Heck windet – und der GLK bei Nässe eben nicht: 4x4-Traktion ist, wenn es überall zieht, aber nichts rutscht. |
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Über Extras kann man sich im GLK freuen oder ärgern – auch typisch Mercedes: Metalliclackierung für 881 €, Rückfahrkamera (464 €), Bi-Xenonscheinwerfer (1.458 €), Panoramaschiebedach (1.666 €), Lederausstattung (2.380 €) und COMAND-Navi für saftige 3.046 €. Auf jeden Fall Serie die 7G-TRONIC, ein annährend kompletter Airbagsatz (ohne Sidebags im Fond, aber mit Kniebag auf der Fahrerseite), ESP, 17 Zoll-Räder, Zweizonen-Klima, Audio mit MP3-Funktion und der Geschwindigkeitsregler. Ebenso die anerzogenen Talente jenseits und diesseits befestigter Verkehrswege.
Die direkten Konkurrenten sind zahlreich (Audi Q5, BMW X3, Land Rover Freelander, Volvo XC 60, VW Tiguan), der genauso Premium-schielende BMW X3 sportlicher (Fahrbericht: BMW X3), aber auch weniger zuladefreundlich und unkomfortabler. Mit dem sich groß und großartig anfühlenden CDI rückt der GLK gefühlsmäßig in Richtung der größeren Brüder – gerade das überzeugt. |
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| Text: le / Fotos: am | ||||||
| 2009 | ||||||
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kurzcheck☺☺☺☺☺☺* |
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Leistung (PS bei 1/min) |
224 bei 3.800 | |||||
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Maximales Drehmoment (Nm bei 1/min) |
540 bei 1.600 | |||||
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0 - 100 km/h (Werksangabe; s) |
7,5 | |||||
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Höchstgeschwindigkeit (Werksangabe) |
220 | |||||
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Testverbrauch (l) |
10,2 Diesel | |||||
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Kofferraumvolumen (l) |
450 - 1.550 | |||||
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Mängel am Testfahrzeug |
keine | |||||
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Fahrdynamik |
☺☺☺☺☺ | |||||
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Komforteindruck |
☺☺☺☺ | |||||
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Emotion |
☺☺☺☺ | |||||
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Alltagsnutzen |
☺☺☺☺☺ | |||||
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Familientauglichkeit |
☺☺☺☺☺ | |||||
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Sparpotential |
☺☺☺ | |||||
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Preis-Leistungs-Verhältnis |
☺☺☺☺ | |||||
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Weitere Infos, Ausstattung, Preise (...) |
www.mercedes.de | |||||
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*Bewertung: ☺☺☺☺☺☺=hervorragend ☺☺☺☺☺=sehr gut ☺☺☺☺=gut ☺☺☺=zufriedenstellend ☺☺=nicht so toll ☺=geht besser |
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Weitere Informationen unter: |
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