test 

 

 

  

auf "e"

 

 

 

 

 

 

 

 

Test Land Rover Freelander 2 TD4.e

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was bringt „e“? Der Freelander ist ein guter Typ. Sein 2,2-Liter-Diesel ein kräftiger Kumpan und sein Fahrwerk etwas Feines fürs Grobe. Was die Start-Stopp-Automatik daran ändert? Test: Land Rover Freelander 2 2.2 TD4.e XE.

 

Allein das Typenschild und die „ECO“-Taste im Innenraum zeugen von dem nun integrierten Start-Stopp-System. In der Statur blieb der Freelander, nachdem ihm einige Modellpflege zuteil wurde, ganz der alte mit der Option, auch mal hartes Gelände unter die Räder zu nehmen (Test Land Rover Freelander 2.2 TD4).

 

Alltag, komm doch: Mit seinen hohen Seitenscheiben und der relativ tiefen Heckscheibe ist der Land Rover übersichtlich und dank seiner aufrechten Statur und der doppelten Heckklappe hoch und variabel bepackbar.

Die akustische Einparkhilfe muss nicht sein, aber wer sie mitbestellt, erhält mehr Einparksicherheit. Die erhöhte Sitzposition macht Rangieren und Parken leichter. Genauso die Dimension, die subjektiv „groß“ wirkt, aber objektiv kürzer als eine C-Klasse ausfällt (Test: Mercedes C63 AMG).

 

 

 

Straßensetup und Geländeabstimmung harmonieren. Der Brite bietet eine gute Straßenabstimmung für einen Geländewagen und sehr gute Geländeeigenschaften für einen SUV. Wer einem BMW X3 mehr Geländekompetenz zutraut, sitzt eigentlich hier im richtigen Auto. Böschungswinkel: 31 und 34 Grad, Rampenwinkel: 157 Grad, maximale Watttiefe: 500 mm, maximale Steigfähigkeit: 45 Grad. Das leicht abgespeckte „Terrain Response“ (kein Untersetzungsgetriebe, keine manuelle Höhenregulierung, keine „4x4-Info“ auf dem Monitor) und die Berganfahr- und Abfahrkontrollen (GRC und HDC) erleichtern die herben Geländejobs, die sich der Fahrer im Münchner SUV aus Rücksicht aufs Material besser nicht zutraut. Die leichtgängige Servolenkung macht den Freelander II handlich, bei hohen Tempi (der 2.2 kratzt an der 200 km/h-Markierung) könnte die Steuerung jedoch etwas mehr Lenkwiderstand vertragen. Ein engagiert bewegten X3 lässt der Landy daher besser ziehen. Seinem Naturell nach bleibt er, im Vergleich sportlicheren SUVs, der eher gemütliche Typ – „no sports“ flüstern die in einem schnellen Moment stark walkenden und über die Vorderachse schiebenden Pneus dem Fahrer ein.

 

Im Innenraum herrscht nicht nur Komfort, für den der ausgeprägte Anti-Niederquerschnitt („75“) mitverantwortlich ist (Bereifung: Goodyear Wrangler M+S 215/75 R 16), sondern weniger Tristesse und mehr Charme als in so manchem Fernost-Interieur: gelungen schwarz, gut verarbeitet, klipp und klar in der Bedienung. Ablagen gibt es zu genüge. Das Handschuhfach ist so groß, wie man sich manches andere wünschen würde. Der Lichtschalter – ein winziges, aber hochfrequentiertes Detail – passt  kaum ins positive Gesamtbild: dürftige Haptik, dünnwandiger Kunststoff.

 zur nächsten Seite >