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Generation XF to be a jag, or not to be? Test Jaguar XF 2.7 Diesel
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Fahrer und Beifahrer sind puritanisch durch die hoch bauende Mittelkonsole getrennt, sprechen über´s Fahrwerk jedoch wieder mit einer Stimme: Neben dem des XK (Test Jaguar XK 4.2 Cabrio) ist es eines der besten, welches von den Briten je auf vier Räder gestellt wurde. Mit 2.903 mm Radstand komfortbegabt und mit strafferer Abstimmung als im S-Type kurventalentierter. Wendekreis: 11,5 Meter, gut auf der Bremse – mehr kann man, muß man aber nicht sagen: fein gemacht.
Den Sportmodus „S“ des geschmeidig das Motordrehmoment verwaltenden Sechsgang-Wandlers (Schaltoptionen: D, S und Lenkradwippen) offenbart sich dem sportlich agierenden XF-Pilot in Form einer vehementer arbeitenden Hinterachse und massiv walkenden Pneus. Das Gaspedal reagiert spontaner. Die Automatik haftet mehr am Kraftfluss. Das Drehzahlniveau steigt. Fragt sich nur, bringt es einen in der großen Limousine entspannter ans Ziel?
XF, aber nicht XL. Für 4,96 Meter Fahrzeuglänge ist der Fußraum hinten nicht üppig. Dank der „Kniebuchten“ im Vordersitzrückteil genügt er jedoch auch Insassen mit langen Beinen. Der hintere Luftraum wird vom coupéartig abfallenden Dach vorgegeben. Deshalb sind die Rücklehnen leicht geneigt. Vor den Fondpassagieren befinden sich separate Klimadüsen und -regler für links und rechts und zwei Getränkehalter in unterschiedlichen Durchmessern (zu den drei auf dem Vorderteil der Mittelkonsole). |
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Mit dem bequemen „Keyless Entry“ lernt man um 6.00 Uhr Morgens: Entferne Dich nicht zu weit mit Deinem „Schlüssel“ (Chip) von Deinem Auto, wenn der Beifahrer soeben die Tür öffnet – Du kreierst den Megawecker. Tagebucheintrag: Erstkontakt mit der pegelfesten XF-Alarmanlage. Weniger Lärm, aber auch keinen schönen, macht das Warndreieck, wenn es nach dem Zuschlagen des Kofferraumdeckels wieder einmal im Kofferabteil landet. Anfliegende Vermutung: Die Halterung an der Deckelinnenseite ist zu fragil. Der Kofferraum selbst baut sehr tief, breit und ist mit kosigem Teppich ausgelegt, aber in seiner Geographie nicht ganz eben. Dass unter dem Ladeboden neben der Batterie ein Notrad unterkommt, ist vollwertiger als so manche Kompressor-Dichtmittel-Lösung.
Mancher Fortschritt geht jedoch auch im XF nicht auf: „Der Sensor (der des Handschuhfachs) kann zwischen sich annährenden Fingern und einer zufälligen Berührung unterscheiden.“ Aber nicht immer. Das nervt. Wie das gelegentliche Gestammele der Navi-Dame: Liegt es an ihrer Fütterung mit immer noch verbesserbaren Verkehrsdaten? Wunderschön wären auch haptisch wertvollere Schaltwippen ... Trotzdem, der XF ist, was man vielleicht nicht sogleich vermutet, ein echter Jag: Die Mühelosigkeit des Seins, die Ruhe ein Genuß, das Leder ein Duft, der Motor ein Hintergrund, das Fahrwerk eine wollüstige Kurve, der Alltag ein Freund ... To be a Jag, or not to be? Dumme Frage. |
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| Text: le / Fotos: am | ||||||
| 2008 | ||||||
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kurzcheck☺☺☺☺☺☺* |
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Leistung (PS bei 1/min) |
207 bei 4.000 | |||||
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Maximales Drehmoment (Nm bei 1/min) |
435 bei 1.900 | |||||
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0 - 100 km/h (Werksangabe; s) |
8,2 | |||||
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Höchstgeschwindigkeit (Werksangabe) |
229 | |||||
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Testverbrauch (l) |
9,6 Diesel | |||||
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Kofferraumvolumen (l) |
540 | |||||
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Mängel am Testfahrzeug |
keine | |||||
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Fahrdynamik |
☺☺☺☺ | |||||
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Komforteindruck |
☺☺☺☺☺ | |||||
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Emotion |
☺☺☺☺ | |||||
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Alltagsnutzen |
☺☺☺☺ | |||||
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Familientauglichkeit |
☺☺☺☺ | |||||
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Sparpotential |
☺☺☺☺ | |||||
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Preis-Leistungs-Verhältnis |
☺☺☺☺ | |||||
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Weitere Infos, Ausstattung, Preise (...) |
www.jaguar.de | |||||
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*Bewertung: ☺☺☺☺☺☺=hervorragend ☺☺☺☺☺=sehr gut ☺☺☺☺=gut ☺☺☺=zufriedenstellend ☺☺=nicht so toll ☺=geht besser |
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Weitere Informationen unter: |
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