test 

 

 

  

Harter 8000er  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Test: Honda Civic Type R

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das äußerst präzise Sechsgang-Schaltgetriebe erlaubt auf sehr kurzen Wegen extrem schnelle Schaltwechsel. Wegen der exakten Schalthebelführung und der engen Getriebeabstufung spielt es keine Rolle, ob nun von Norden nach Süden, oder auch mal einen Gang überspringend von Ost nach West geschaltet wird. Der zweite Gang geht knapp über 90 km/h, aber gleichzeitig würde auch jeder andere der vier Gänge darüber funktionieren. Selbst einer der sportlichsten Gegner, der turbogepushte Mini JCW (Test: Mini John Cooper Works) ist nicht so straight auf Zack. Urteil: Das reicht zur neuen Referenz – echte Handarbeit kann kaum mehr Spaß machen.

 

Das Kantengewitter des tiefen Frontspoilers (Aufsetzer an hohen Bordsteinen nicht ausgeschlossen), der Kühlergrill mit vergrößertem Lufteinlass, die „Type R“-Logos auf Bremssätteln und Einstiegsleisten, die neuen Schweller, hinteren Seitenteile sowie die in Wagenfarbe lackierten Stoßfänger markieren das sportliche Topmodell. Ganz typisch Civic sind dagegen die Zahnspange mitten in der Heckscheibe, der Panoramablick nach vorne, die grenzwertige Übersicht (flache A-, breite C-Säule) und im Fond aufgrund der tiefen Dachlinie ein gekappter Ausblick. Große Erwachsene kommen hier mit „Easy Entry“ trotzdem gut unter – nicht die Regel in der Kaste der Jungen Wilden (Test: Opel Corsa OPC). Die Koffer dahinter: Dank des schön tiefen und 1/3-2/3-variablen Gepäckabteils, das zudem ein großes „Geheim“-Fach unter dem Kofferraum statt des Ersatzrads bereithält.

 

 

 

Verarbeitungsqualität und schon bekannte Details überzeugen zumeist mehr, selten weniger (siehe: Test Honda Civic 2.2 CTDi): Die fahrerorientierten, aber, je nach Lichteinfall und Fahrer, nicht immer gut ablesbaren Cockpitanzeigen, das harmonische Maisonette-Design der zweigeschossigen Armaturentafel, die schwebenden Anzeigen, die gute Schaltposition ... Das Handschuhfach ist riesig, der vordere Doppel-Becherhalter pfiffig variabel, die 12V-Steckbuchse und ein AUX-Eingang sitzen im geräumigen Mittelfach. Der Temperaturregler der Zweizonen-AC auf der Türarmlehne ist praktisch, dem fahrernahen Temperatureinsteller hätte man getrost einen Indexstrich gönnen können, der Navi-Bildschirm wirkt wie nachträglich aufgesetzt, über die Nervosität von Digitaltachos lässt sich trefflich streiten ...

 

„R-20595“ (auf der Plakette oberhalb des Schalthebels ist die Seriennummer eingraviert) steht seinen Alltag (Geräumigkeit, Verarbeitungsqualität, großer Kofferraum) und agiert dynamisch (Motor, Fahrwerk). Leider ist der Alltag weder eine Haarnadel im Grenzbereich noch eine Rennstrecke. Mit den akustischen und tatsächlichen Härten muss man sich also anfreunden – um den Honda Civic Type R wirklich von vollem Herzen zu lieben.

 
Text: le / Fotos: am
2009

kurzcheck☺☺☺☺☺☺*

 

Leistung (PS bei 1/min)

201 bei 7.800  

Maximales Drehmoment (Nm bei 1/min)

193 bei 5.600

0 - 100 km/h (Werksangabe; s)

6,6

Höchstgeschwindigkeit (Werksangabe)

235

Testverbrauch (l)

9,8 Super

Kofferraumvolumen (l)

456 - 1.352

Mängel am Testfahrzeug

keine

Fahrdynamik

☺☺☺☺

Komforteindruck

☺☺

Emotion

☺☺☺☺

Alltagsnutzen

☺☺☺

Familientauglichkeit

☺☺☺☺

Sparpotential

☺☺☺

Preis-Leistungs-Verhältnis

☺☺☺☺

Weitere Infos, Ausstattung, Preise (...)

www.honda.de
 

*Bewertung:

☺☺☺☺☺☺=hervorragend

☺☺☺☺☺=sehr gut

☺☺☺☺=gut

☺☺☺=zufriedenstellend

☺☺=nicht so toll

=geht besser

 

zurück zum Testanfang >

 

  

Weitere Informationen unter:

Test Honda Civic 2.2 i-CDTi

Test Honda Civic Hybrid

Test Honda CR-V 2.0i Automatik

Test Honda Accord 2.2i-CTDi

Test Honda Insight

Test Honda That´s