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Test Fiat Grande Punto 1.4 16V Sport |
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Der 95 PS leistende 1.4 Liter-Vierzylinder des Sport ist der erste Vertreter der neuen „StarJet“-Familie. StarJet steht für „Swirl Turbulence Air-Induction Reengeneering“ und beinhaltet wortungetümartig die Kanalabschaltung im Einlassbereich, eine variable Ventilsteuerung und die Abgasrückführung. Das ist modern (basiert allerdings auf dem alten 1.4 16V), soll weniger verbrauchen und überzeugt hier – nur gelegentlich unterbrochen von Teillastrucken – durch angenehme Manieren.
Das in erhöhter Position sehr gut bedienbare Sechsgangschaltgetriebe plobbt, weil der Motor gut am Gas hängt, und das Getriebe bis zum 4.Gang bündig abgestimmt ist, schön in den nächsten Gang. Dann raubt dem kleinvolumigen 16V beim Wechsel in den 5.Gang ein Drehzahlsprung von fast 700/min die Puste. Was an steileren Autobahnsteigungen ein manches Mal zum Zurückschalten zwingt. Jedoch nicht das für eine Sportvariante eher verhaltene Sprinttalent verantwortet: 11,4 s bis Tempo 100 – der zwei Zentner leichtere Vorgänger (Punto 1.4 16V) war flotter (9,9 s). |
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Sei es der oben herum zu langen Getriebeabstimmung oder dem hubraumtypisch mäßigen Drehmoment (125 Nm bei 4.500/min) geschuldet, der Kernbereich sportlicher Gangart liegt klar und hörbar zwischen 4.500 und 6.500/min, raubt dem Triebwerk, häufig genutzt und ausgenutzt, aber wiederum den Verbrauchsvorteil: Auf der Landstraße unterbietet der 1.4 16V die schwächeren Motorisierungen 1.2 8V (65 PS) und 1.4 8V (77 PS) noch um beachtliche ein bis 1,5 Liter (Werksangabe), um dann im Testverbrauch doch bei 8,4 Liter Super zu landen. Auch wenn der neue 1.4 16V seine Sache so gut macht, wie es ein Motor mit 1.368 Kubikzentimeter Hubraum eben machen kann, schreien das fahraktive Sportfahrwerk und der mit den Jahren nicht leichter gewordene Sport (1.135 kg) nach mehr Dampf im Motorraum. Etwa nach dem kraftvollen und sparsamen 130 PS-1,9-Liter-Multijet (280 Nm, 5,8 l/100km). Der kostet in der Ausstattungsvariante Sport exakt 3.000 Euro mehr, sorgt jedoch noch nachdrücklicher als der 90 PS-Multijet-Diesel (+1.400 €) dafür, dass dem neuen Punto sein „Sport-“Abzeichen richtig gut zu Gesicht steht. Den Namenszusatz „Grande“ hat sich der Punto so oder so verdient – immer größer, breiter, schwerer, trotzdem attraktiv wie nie zuvor: Puntolandung. |
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