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Test: Dodge Journey 2.0 CRD |
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Unendlicher Platz und niedriger Verbrauch? Mit 1,9 Tonnen Leergewicht, 7 Personen an Bord, 140 PS und Automatik – Test: Dodge Journey CRD.
„Journey“ = Reise. Das spürt man an allen Ecken und Kanten. Und da gibt es auf fast fünf Meter Länge genug. Hoch, lang, breit, und das alles zugleich, ist der Dodge Journey. Die üppige amerikanische Dimension bemerkt der Fahrer in der Stadt – die wenn nicht schon eng, es dann erst recht wird. Oder auf der Waage, oder in engen Parklücken, oder im Seitenwind, ...
Beim Anblick des Journey kommen sie ganz automatisch, die großen Bilder: Vom Walfisch im Karpfenteich, von XXL-Familienpackungen, von zu großen Schuhen ... Aber dann: Das große Dodge Ding fährt spielerischer, als man geglaubt hat. Bremse: Kompakt und fest im Druck. Ein Tritt aus 190 km/h, und man spürt wie die Scheiben schwitzen. Die Lenkung: leichtgängig, jedoch nicht von den Servos gezuckerwattet. Und das Fahrwerk? Es bügelt kommod auf. Über Spurrillen und Bordsteinen geschieht es etwas kantiger. Zum Sport steht der Journey wie der Papst zur Ehe. Bleibt der Motor: Laut und rau – wie eine Horde Amis in einem katholischen Gotteshaus. |
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Amerikaner haben Diesel-Sparen noch nicht so brav gelernt wie wir. Deshalb ist der Motor pur deutsch: ein 2,0 Liter-TDI von Volkswagen Das bedeutet eher laut als leise, eher knochig als sanft und eher etwas unter- als überkultiviert. Vierzylindernd, selbstzündend, direkteinspritzend und pumpedüsend hat der drehmomentstarke Dieselmotor die 1,9 Tonnen-Fuhre jedoch erstaunlich stimmig im Griff. Beim Dahingleiten herrscht angenehm säuselnde Ruhe. Bei hohem Gasdruck klingt´s nach Arbeit. Also hält man den Ball ganz natürlich flach. Die Gangstufen fließen dann sämig ineinander. Und das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (ebenfalls: VW) verwaltet den schweren Brocken ruckfrei und souverän und wählt seine Schaltpunkte äußerst sympathisch. Auch beim Ausrollen vor der Ampel, wenn die Getriebelogik relativ flott und brav zurückschaltet.
Mit sieben Sitzen wird der große Dodge zu einem dieser selten begabten Transporteure, dem 4,88 Meter Länge für sieben Personen genügen. Mit der 3. Reihe (Sitzlehne 50:50 umklappbar) ist es um den Kofferraum allerdings geschehen: Smart-Niveau. Ansonsten reicht das 550 Liter große Kofferabteil (2. Reihe: Sitzlehne 60:40 umklappbar) ganz locker für eine (auch lange) Familienreise zu fünft. |
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