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SUVchen
Test: Daihatsu Terios 1.5 Top S 4WD |
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Und richtig, bei höherem Tempo ist hohe Drehzahl vorprogrammiert. Das hört man. Bei Tempo 120 auf dem Tacho dreht das Aggregat schon mit 4.000/min. Dann beginnt ein relativ langer Anlauf bis zur Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern und zu den Höchstdrehzahlen von je nach Steigung 5.500 bis 6.000/min. Das klingt nach Motorgetöse, aber nun sind andere auch schon da: Gegenwind, Seitenwinde, Fallwinde ... Der Antrieb wird daher vom stürmischen Element übertönt. Trotzdem könnte man sich nun mit einem sechsten Gang statt nur deren fünf anfreunden. Ebenso mit einem Tempomat – der fehlt.
Schade, sanftes Gleiten, entspannte Ruhe und Weitsicht im Walten stehen dem Terios gut. Eine Reise mit 120 bis 130 km/h im kleinen SUV tut den Nerven wohler. Dann klappt´s auch besser mit dem Verbrauch (Testverbrauch: 9,9 l/100 km). Zu große Gedanken an Sportlichkeit haben hier sowieso nichts verloren: „11,9 l/100 km“ zeigt der Bordcomputer in diesem Moment – wupps. Alte 4x4-Regel: Bei hohem Tempo oder einem Beschleunigungs-Brems-Gezuckel in der City steigt der Verbrauch überproportional - so auch hier. |
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Die Bedieneinheit des Bordcomputers liegt etwas tief, und der Rückwärtsgang sperrt etwas, aber daran gewöhnt man sich so rasch wie an die etwas ungewöhnliche Platzierung des Tanköffners (über dem Bodenteppich im Fahrerfußraum), die sehr kleinen Becherhalter, das wie ein Rucksack von oben zu bestückende Handschuhfach (ordentliches Volumen, drinnen der Airbag-Abschalter für den Beifahrersitz) oder den – ungewöhnlich, aber japanisch korrekt (Linksverkehr) – rechts angeschlagenen Kofferraumzugang.
Der Innenraum ist etwas plastizid, aber die Zwecke heiligen die Mittel. Die Instrumente und Bedienung folgen einer klaren Struktur: Konventionelle Drehregler für Belüftung, Klimaanlage und Radio. Schön weit oben und in Griffnähe. Klipp und klar am nahen Fahrerhorizont liegt das Instrumentendreigestirn (Drehzahlmesser, Tacho, Tankanzeige). Die Lenksäule geht hoch und runter. Das reicht für eine gute Sitzposition. Auch auf langer Strecke sind die Vordersitze bequem und bieten Unterstützung im unteren Rücken. Was im Fall des Autors auch am Winterspeck liegen kann – soviel zur Subjektivität der Sitzbequemlichkeit. |
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