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US light
Test Chrysler 300C 3.0 CRD |
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Die Zwiesprache von Belag und Fahrwerk – Kennung: „straff“ – und die sehr leichtgängige, etwas stossige Servolenkung sorgen, trotz der ausladenden Maße und gewaltigen Masse, für gutes Handling. Die klassische Fahrwerkskonstruktion – nur die Wipper des Vorderwagens über langen Bodenwellen erinnern einen kurzen Moment an die alten Tage amerikanischer Straßenkreuzer – profitiert nun endlich und ganz offensichtlich davon, dass die Lenkkräfte auf die Vorderräder und die Antriebskräfte auf die Hinterräder wirken. Mit trapezförmigen Querlenkern an der Vorderachse, Fünflenkereinzelradaufhängungen an der Hinterachse, Bremsassistent und ESP (erstmals in einem Chrysler-Produkt aus nordamerikanischer Produktion – gebaut wird der 300C in Ontario/Canada) scheint der große Chrysler in der Neuzeit angekommen.
All der andere Fortschritt, der sich hier mal nicht durch visionäres Voraus-, sondern durch kluges Zurückblicken auf die Ursprünge großer amerikanischer Limousinen – geräumige Karosserie, steil stehende Windschutzscheibe, aufrechte Sitzposition, Heckantrieb – ergab, ist offensichtlich. Etwa die 63,5 mm, um die man im Vergleich zum Vorgänger 300M aufrechter sitzt. Oder Platzverhältnisse, die halten, was 3,05 Radstand und 1,88 Meter Breite schon von der Papierform versprechen – Kopffreiheit: 975 mm vorne, 959 hinten, Beinfreiheit: 1.061/1.020, Schulterfreiheit: 1.510/1.466 mm. Ergänzt um so praktische Details wie die serienmäßige 60:40-Teilungsoption der Rücksitzbank, eine Einparkhilfe, die zusätzlich zur akustischen Meldung im Rückspiegel über ein Leuchtdiodenband oberhalb der Heckscheibe über den Abstand zum Hintermann informiert oder die sehr bequem bepolsterten – zumeist sind sie karg-hart – Türarmlehnen. |
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Die Aufzählung der Serienausstattung ist zeilenintensiv (Xenon-Scheinwerfer, mehrstufige Fahrer-, Beifahrerairbag und Windowbags, Niveauregulierung an der Hinterachse, Reifendruck-Kontrollsystem, Zweizonen-Klimaautomatik, Sitzmemory am Fahrerplatz, Regensensor), die Aufpreisliste dagegen kurz – maximale Zuzahlung: 9.000 Euro – eine viel humanere Preispolitik als die der Chrysler-Mutter Mercedes – Grundpreis des 300C 3.0 CRD: 36.600 Euro, zudem von Anfang an mit Rundumschutz: Inspektionen, Instandsetzungen und Verschleißreparaturen für vier Jahre oder 50.000 Kilometer inklusive.
Der in etwa 10.000 Euro höhere Preis des 5.7 V8 Hemi und dessen sehr hoher Verbrauch stellen den opulenten V8-Benziner damit zwar nicht ganz in Frage, aber nach der Einführung des CRD stehen nun, nach der geglückten Ehe von 300C und Dieselmotor, unweigerlich neue Fragen zur Vernunft im Raum. Auf die die beste Antwort – und das ist eine Empfehlung, auch, oder gerade von V8-Fahrern – im Fall Chrysler 300C eben dann doch 3.0 CRD heißt. |
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| Text: le / Fotos: am | ||||||
| 2006 | ||||||
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kurzcheck☺☺☺☺☺☺* |
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Leistung (PS bei 1/min) |
218 bei 4.000 | |||||
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Maximales Drehmoment (Nm bei 1/min) |
510 bei 1.600 | |||||
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0 - 100 km/h (Werksangabe; s) |
8,1 | |||||
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Höchstgeschwindigkeit (Werksangabe) |
230 | |||||
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Testverbrauch (l) |
9,3 Diesel | |||||
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Kofferraumvolumen (l) |
504 | |||||
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Mängel am Testfahrzeug |
keine | |||||
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Fahrdynamik |
☺☺☺☺ | |||||
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Komforteindruck |
☺☺☺☺ | |||||
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Emotion |
☺☺☺☺ | |||||
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Alltagsnutzen |
☺☺☺☺ | |||||
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Familientauglichkeit |
☺☺☺☺ | |||||
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Sparpotential |
☺☺☺☺ | |||||
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Preis-Leistungs-Verhältnis |
☺☺☺☺☺ | |||||
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Weitere Infos, Ausstattung, Preise (...) |
www.chrysler.de | |||||
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*Bewertung: ☺☺☺☺☺☺=hervorragend ☺☺☺☺☺=sehr gut ☺☺☺☺=gut ☺☺☺=zufriedenstellend ☺☺=nicht so toll ☺=geht besser |
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Weitere Informationen: |
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