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Test Sitzen
Im neuen BMW 5er |
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Den kreisrunden Saal im fünften Stock des Projekthauses, mitten im Herz des Forschungs- und Innovations-Zentrums (FIZ) von BMW in München, betritt nicht jedermann. An dem von der Welt streng abgeschirmten Ort entscheiden Vorstände über zukünftige Autos, deren Formen genau hier im 1:1-Modell kreiert wurden.
Am 15. Dezember 2006 war es soweit: Nach einer ersten Phase der Skizzen, einer zweiten, in der aus den “Clays” (Modellen aus Industrieplastilin) „aus zwei dann drei Dimensionen wurden“, kam der Tag der Entscheidung – „Ein Tag, den kein Designer je in seinem Leben vergisst“, so Designchef Adrian van Hooydonk. Gewählt wurde ein Karosserie- und ein Innenraumentwurf für das 5er-Modell 2010. Nicht vergessen werden diesen Tag Jacek Fröhlich (Exterieur) und Oliver Heilmer (Interieur), die den internen Wettbewerb der Designer für sich entscheiden konnten. Dann waren noch zwei Jahre zu arbeiten. |
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BMW nimmt uns zwei Jahre zurück in die Vergangenheit. Am Clay-Modell von 2006 befinden sich noch die Korrekturpunkte. In einem Raum „wo wir Autos bauen“ (Anders Warming, Leiter Exterieur-Design) steht das Clay-Modell des Interieurs und die „Power Bench“: Eine von 23 Hochleistungs-PCs angesteuerte Projektionswand, die auf 5,60 x 2,70 m den neuen 5er 1:1-drehbar und im Superdetail mit 12 Millionen Polygonen darstellt. Hier (und “outdoor” an Lackpanelen) wurden auch die Farben bestimmt. Aus 18 bis 20 Farbtönen blieben schließlich 12, die 2010 in Serie gehen.
Die Vorserie steht vor uns. Die aktive Motorhaube ist markant konturiert und leicht erhaben (wegen dem Fussgängerschutz). Den „konzentrierten Blick“ (van Hooydonk) pflegt auch der neue 5er, bei flacher, leicht nach vorne geneigter Niere. Die Silhouette zitiert, eingedampft, den 7er in Proportion und Linienführung. Der runde Karosserieabgang zelebriert mit „einem Tick dynamischeren“ L-förmigen Leuchten [als beim Topmodell]“ und drei LED-gespeisten Lichtbänken nächtlichen Wiedererkennungswert. Summa summarum macht das 4,90 Meter vom Bug bis zum Heck und 8 cm mehr Radstand (2,97 m), der dank der um 4 cm verkürzten Überhänge der Gewichtsverteilung und damit der Dynamik zugute kommen, jedoch kaum dem hinteren Fußraum: nur 1,3 cm mehr. |
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