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Saab wie Saab Test Saab 9-5 2.0 Turbo XWD Aero
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Saab war lange nicht so richtig Saab. Der buckelige 900: lange her. Die Zeit danach: gepflegte Langeweile. GM: Geschichte – gut für Saab: Test Saab 9-5 2.0 Turbo XWD Aero. Ein Saab wie ein Saab: Von der Aura, vom soliden Auftritt, aber nicht vom Platzangebot. So sehr man den 900 Serie I (1978 bis 1994) auch zur Legende verklärt, auf der feudalen Rückbank des neuen Topmodells zerschellt die Legende mit Ach und Krach. Im alten 900 hieß es hinten buckeln und einziehen: für große Erwachsene den Kopf oder die Beine oder gleich alles beide. Hier im Fond sitzt man nicht, man ruht. Die Beine weit von sich gestreckt, den Ellbogen auf das weiche Leder der Armlehne gestützt (darin: zwei Getränkehalter) und den eigenen Klimakosmos zu Füßen (von vorne abstellbare Dreizonen-AC), genießt man in der großen Limousine wahrlich eine neue Saab-Welt. |
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Tradition und Legende im Einklang: Vier Zylinder, Turbolader, zwei Liter Hubraum. So wie der sportliche 99 EMS im Jahr 1976. Der Motor des 9-5 2.0T stammt – erstes Indiz: das „GM“-Logo auf der Batterie – allerdings aus Rüsselsheim. Den Saab-Charakter hat er trotzdem gut gelernt. Vier Zylinder und für eine große Limousine wenig Hubraum. In Vollausstattung wiegt der 2.0 Aero XWD 1.915 kg (ohne Allradantrieb 85 kg weniger), aber auch das geht flott von der Ampel. Mit urigem Wastegatepfeifen und gehörig hüpfendem Zeiger auf der Ladedruckanzeige. Die 220 Pferde des „A20NHT“ gallopieren zwar ab 5.300 U/min, zuvor haben sie jedoch zwischen 2.000 und 4.000 Umdrehungen mit 350 Nm schon kräftig gezogen und geschoben. |
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