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SUV ohne Suff Test Ford Kuga 2.0 TDCi Individual
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Kräftiger SUV mit angenehmer Fahrdynamik, überzeugendem Antrieb, aber ohne viel Geländeambition. Der Ford Kuga 4x4 mit 163 PS starkem Zweiliter-Diesel und Automatik im Test – Test: Ford Kuga 2.0 TDCi Individual. „G“ wie Gelände? Unter dem siebten Buchstaben des Alphabets landet man im Index der Betriebsanleitung bei „Gepäckabdeckung“ oder „Getränkehalter“. Kein einziges Wort beginnt mit dem, was der Kuga erwarten macht: „Gelände- …“ Die tiefe Front und das für intensive Matschbäder unvorteilhaft helle Leder des „Individual“ (Chromschweller, Leder, Ausklapptische an der Hinterseite der Vordersitze und Hochflor im Kofferraum …) flüstern es ein ohne Worte: Mit dem sollte man sich nicht richtig schmutzig machen wollen. Der Allradantrieb sichert auf rutschigem Grund zwar ab, aber wenn es auf steilen Furten hoch hergeht, ist´s unten zu tief. Wilde Offroadträume in der Praxis ausleben? Aufsetzgefahr. |
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Gelände geht im Alltag bei den vielen Land-und-Forstwirtschaft frei-Schildern eh nicht. Also macht der Kuga einfach alles andere besser. Zum Beispiel Asphalt. 180 km/h Reisegeschwindigkeit, und das souverän und sicher, machen kruden 4x4-Charme vergessen. Auf der Bremse ist der Kuga eine echte Nummer. Fiese Fugen sprechen sich in den bequem ausgeformten Sitzkissen nur dezent aus, und die Gummis in dicklagiger 60er-Formatierung dämpfen effektiv. Im leichtfüßigen Handling setzt sich im Güstigeren fort, was mit dem teuren BMW X5 (Fahrbericht BMW X5, Test BMW X5 Serie I) vor mehr als einem Jahrzehnt mit dynamikfähigem Fahrwerk begann. Sportliche Gangart, das zeigt die verschärfte Fahrpraxis, stößt aber auf ihre Grenzen. Irgendwann flehen die dicken Pneus (235/60 R16) um Haftung und die weicher werdenden Beine um Mäßigung. |
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