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DNA Italia
Test: Alfa Romeo MiTo Diesel |
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Das dreistufige Fahrdynamiksystem „D.N.A.”, (Einstellungen: Dynamic / Normal / All Weather) gehört wie das elektronisch geregelte Q2-Vorderachsdifferential zum Serienoutfit eines jeden MiTo. Es regelt und reguliert je nach Fahrsituation und Fahrertemperament Motor, Lenkung, Aufhängungen und Bremsen (inklusive ABS und VDC). Sportlichen Naturen kommen die direkte Lenkung (Lenkverhältnis: 12.9:1), die Fahrwerksauslegung mit später Untersteuerneigung (McPherson-Federbeine vorne, Torsionsfeder hinten, Scheibenbremsen vorne und hinten) und der kurze Bremsweg entgegen (Werksangabe: 34 m von 100 auf null km/h). |
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Was die D.N.A aus „955A3000“ (der Motorcode des stärksten MiTo-Diesels) macht, hat Verve: „Dynamic“ flutet den Fahrbetrieb mit Drehmoment. Die Elektronik schärft den Diesel – überraschend angesichts der im Ölbrennerumfeld oft hilflosen „Sport“-Tasten. Der 1.6er ist nun zwillig, klebt am Gasfuß und schnalzt mit spontaner Gasannahme Kraft aus den Brennräumen. Aus dem in „N“ relativ braven, manchmal sogar etwas langweiligen Aggregat erwächst ein anderer, spontanerer Motor. Die Lenkung wird schön kantig: direkter, intensiver, motivierender, das Fahrwerk insgesamt straffer und kommunikativer, und die Haftgarantien offener ausgesprochen. Die Reaktionen auf Lastwechsel erfolgen etwas ausgeprägter – mehr Gefühl, mehr Wahrheit.
Komische Sportauffassung aber: Nach dem Abstellen ist „D“, welches nur bis 110 km/h eingestellt werden kann, nicht mehr aktiv, das zuvor eingeschaltete „A“ aber schon. In „N“ wird die nun weniger Gegendruck aufbauende Lenkung wieder leichtgängig, das Fahrwerk komfortabler, jedoch das Ansprechverhalten des Motors auch wieder unspontaner. |
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