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Test: Abarth 500

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sport-Boost-Taste bedeutet Spaß: Die Lenkung wird erst mit dem Druck auf „Sport“ (sehr klein eingeblendet im Tacho über der Uhrzeit) richtig unmittelbar, fest und direkt. Ebenso das Gaspedal mit direkterem Ansprechen. Der Motor holt sich die Kraft nun noch ausgeprägter über Drehzahl (+ ca. 200, 300 Nm) und über das Drehmoment (+ 26 Nm). Das „sportliche Fünfganggetriebe“ hält das Motörchen mit passenden Schaltanschlüssen dabei immer schön eng an der Leine und nah am Drehmoment; das heißt: der fühlbaren Kraft. Der 1. Gang geht bis 100 km/h – ganz in der Manier eines Sportwagens. Bei Drehzahl 6.000 erhält der 1.4 Turbo die rote Karte. Die Schaltposition ist zwar optimal, die Schaltgassen sind jedoch leicht knochig – es gibt zackigere Gangwechsler: Test Mini John Cooper Works, Test Honda Civic Type R.

 

Aber kaum, Ausnahme: Mini, schönere Innenräume in der Kleinwagenkategorie Die Ledersitzeinteiler und das Cockpit machen an. Funktional spricht viel für und wenig gegen den aufgebretzelten 500. Vielleicht mag man die erhobene Sitzposition, den wirr verwundenen Tempo-Drehzahl-Zeiger oder die unmittelbar hinter der ersten Sitzreihe beginnende Enge nicht. Vielleicht auch nicht die ab und an versehentlich ausgelöste Spracherkennung mit der völlig uncharmanten, auch bei Alfa vorsprechenden Damenstimme (Test Alfa Romeo Brera). Aber das war´s dann wohl mit Kritik.

 

 

 

Lob dominiert. Die Shortcuts für Radio, CD und Telefon des an der Unterseite sportiv abgeflachten hübschen Lederlenkrads nutzt man häufig. Den aktuellen Radiosender kriegt man auch ins Tachodisplay eingespielt. Echt pfiffig ist das Drehfach unterhalb des Schaltknüppels. Das Handschuhfach fehlt zwar, stattdessen existieren an seiner Stelle aber eine tiefe Ablage und ein Fach unter der Sitzfläche des Beifahrersitzes (optional). Und für 400 € extra gibt´s richtig was auf die Ohren: Die MP3-CD-Radio-Kombi mit Subwoofer macht mächtig wumms. Volumenbedingt ohne absolute Bässe, dafür aber höchst eindrucksvoll und mit enormen Schallpegeln.

 

 

Das macht die Sache noch runder, als sie als wiedergeborener 500 eh schon ist: Geht gut, fährt gut, klingt gut. Noch etwas vergessen? Brave 6,8 Liter Super 95 fließen aus dem 35 Liter-Tank, wenn man den Turbo ein bisschen in Ruhe lässt. Gut gebaut und verarbeitet ist der Abarth wie schon der bravere 500.

Was bleibt zu sagen? Der Abarth 500 gibt eine überraschend harmonische Kombination aus Sportsmann (Optik, Fahrwerk, Handling), Sportperformance (Fahrleistungen, Elastizität) und Alltagsnutzen (Parkfläche, Verarbeitung). Man fährt ihn manchmal einfach nur um zu fahren: Einer der besten Belege für richtig geparkte Emotion – sorry, Polo.

 
Text: le / Fotos: am
2009
 

kurzcheck☺☺☺☺☺☺*

 

Leistung (PS bei 1/min)

135 bei 5.500  

Maximales Drehmoment (Nm bei 1/min)

206 bei 3.000

0 - 100 km/h (Werksangabe; s)

7,9

Höchstgeschwindigkeit (Werksangabe)

205

Testverbrauch (l)

9,7 Super

Kofferraumvolumen (l)

185 - 610

Mängel am Testfahrzeug

keine

Fahrdynamik

☺☺☺☺☺

Komforteindruck

☺☺☺

Emotion

☺☺☺☺☺

Alltagsnutzen

☺☺☺

Familientauglichkeit

☺☺

Sparpotential

☺☺☺

Preis-Leistungs-Verhältnis

☺☺☺☺☺

Weitere Infos, Ausstattung, Preise (...)

www.abarth.de
 

*Bewertung:

☺☺☺☺☺☺=hervorragend

☺☺☺☺☺=sehr gut

☺☺☺☺=gut

☺☺☺=zufriedenstellend

☺☺=nicht so toll

=geht besser

 

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Weitere Informationen unter:

Testbericht Fiat 500 Multijet 1.3 16V Diesel